Ohne Assistenten geht es nicht: Unterwegs für den Abgeordneten

Sie treffen Lobbyisten, bereiten die Sitzungen vor – und tragen für den Chef die neuesten Details des Ukraine-Konflikts zusammen. Ohne Assistenten wären die Europaabgeordneten völlig aufgeschmissen. Unterwegs mit der Außenpolitik-Expertin von Alexander Graf Lambsdorff.

Von Katrin Michaelsen

In einer der oberen Etagen des Parlamentsgebäudes, im Büro von Alexander Graf  Lambsdorff sind alle hoch konzentriert. Die Assistenten des liberalen Abgeordneten besprechen mit ihrem Chef die Termin-Planung, bevor auch er später runter in den Plenarsaal muss.

Alle sind per Du mit dem Chef: Gabriela, Referentin für Außenpolitik, Büroleiter Kris, Pressereferent Christian und Assistentin Denise. Die Runde hat sich um einen kleinen Tisch verteilt. Kein Kaffee, kein Wasser, nur ausgedrucktes Papier. Gegenüber von Alexander Graf Lambsdorff, mit direktem Blickkontakt, ist Simon zugeschaltet, per Skype und Laptop, platziert im hellbraunen Bücherregal. Koordiniert werden müssen die Wahlkampf-Auftritte des FDP-Spitzenkandidaten in Deutschland sowie das Abgeordneten-Pensum in Brüssel und Straßburg.

Wer kümmert sich um die Termine in der kommenden Woche? Wer bereitet was vor? Darum geht´s.  „Working Group findet aber nicht statt? Oder doch?”,  fragt Gabriela Keseberg Dávalos ihren Chef. „Ja wenn ich Working Group schaffe, gehe ich hin, da muss aber einer von euch hin, oder die Praktikanten müssen das covern je nachdem welche Themen da drauf gehen.”

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Entrevista sobre reportaje “Sin Retorno”

 

2008: Entrevista en el programa radial Hilo y Aguja sobre el reportaje “Sin Retorno”. Narra la historia de una generación de niños bolivianos que crece sin padres, ya que ellos emigraron por razones económicas.

Debido a la recesión económica, más de 600 000 bolivianos dejaron el país en los últimos cinco años. En su mayoría emigran a España, al Brasil, a la Argentina y a los Estados Unidos. Allá trabajan por lo general sin un permiso de residencia como mano de obra barata, siete días a la semana. Como durante su estadía no tienen quien cuide a sus hijos, los dejan en Bolivia al cuidado de familiares, a veces incluso, sólos. Una generación entera de bolivianos está creciendo sin padres. Muchos tienen problemas psicológicos y en el peor de los casos son afectados por la violencia y la trata de personas. Este problema también afecta a países como Colombia y Ecuador.

artículo sobre el tema: Tierra de huérfanos